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Ein neungeschossiges Atrium von 1883, lange zugemauert, heute Herz eines Downtown-Hotels
Das Temple Court entstand zwischen 1881 und 1883 an der Nassau Street, als neun Stockwerke noch als Wolkenkratzer galten und die Straßen um die City Hall das Zentrum der New Yorker Zeitungswelt waren. Sein bemerkenswertestes Element, ein neun Geschosse hohes Atrium mit pyramidenförmigem Oberlicht und gusseisernen Galerien, war über Jahrzehnte zugemauert und kam erst bei der Restaurierung zwischen 2005 und 2008 wieder zum Vorschein. Heute gibt es dem ganzen Haus den Ton an: Vom Bar Room aus blicken Sie hinauf durch neun Etagen viktorianischer Eisenkunst, und jeder Weg zum Aufzug führt an diesem Blick vorbei.
Martin Brudnizki gestaltete die Innenräume zur Eröffnung 2016. Die Zimmer verbinden Samt, Messing und dunkles Holz mit hohen Fenstern, und für die künstlerische Ausstattung war Katherine Gass verantwortlich. Die beiden Turret Penthouses liegen in den Türmen des Gebäudes, zweigeschossig und mit eigenen Dachterrassen, die zum Woolworth Building und zum One World Trade Center blicken; das westliche hat zudem einen Kamin.
Tom Colicchio führt das Temple Court, das Hauptrestaurant, und der Bar Room unter dem Atrium gehört zu den besseren Adressen Downtowns für einen späten Drink. Die Lage passt zu Gästen, die Manhattan ohne Midtown wollen: Brooklyn Bridge, Financial District und Seaport sind zu Fuß erreichbar, und an Wochenenden, wenn die Büros leer sind, werden die Straßen ruhig.
Das Temple Court von 1883, einer der ersten Wolkenkratzer Manhattans und seit 1998 geschütztes Wahrzeichen der Stadt.
Martin Brudnizki richtete das Haus um das neungeschossige Gusseisen-Atrium ein, die Zimmer in Samt, Messing und dunklem Holz.
Hunde bis 16 Kilogramm wohnen im Zimmer gegen eine Pauschale pro Aufenthalt; nur Bar Room und Restaurants sind tabu.
City Hall Park, Brooklyn Bridge, Wall Street und der Seaport liegen alle innerhalb von zehn Gehminuten.
Manche Zimmer gehen auf den Lichthof und bekommen wenig Tageslicht. Verlangen Sie eine hohe Etage zur Nassau oder Beekman Street, oder buchen Sie eines der beiden Turret Penthouses mit eigener Dachterrasse.
Wochenenden sind Downtowns stille Zeit: Der Financial District leert sich, und in der Dämmerung, wenn das Oberlicht verblasst und die Lampen angehen, wirkt das Atrium am theatralischsten.
Nehmen Sie nach dem Schlummertrunk im Bar Room den Aufzug in die oberste Etage und blicken Sie von der Galerie durch neun Geschosse Gusseisen hinunter auf die Lampen.
Vom JFK dauert die Fahrt mit dem Wagen je nach Verkehr 45 bis 60 Minuten, von Newark rund 40 bis 50 und von LaGuardia etwa 35 bis 45 Minuten; der U-Bahn-Knoten Fulton Street liegt zwei Blocks entfernt.
Für architekturbegeisterte Reisende und Paare, die Lower Manhattans Geschichte und kurze Wege dem Trubel von Midtown vorziehen, gern auch mit Hund.
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